
Pferdeeinstreu – Einfluss auf Gesundheit, Stallklima und Fütterung

Die Wahl der richtigen Pferdeeinstreu hat einen deutlich größeren Einfluss auf die Gesundheit Ihres Pferdes, als oft angenommen wird.
Neben Sauberkeit und Stallklima wirkt sich die Einstreu direkt auf die Atemwege, die Hufgesundheit, das Liegeverhalten und sogar auf die Fütterung aus. Gleichzeitig beeinflusst sie den täglichen Arbeitsaufwand im Stall sowie das allgemeine Wohlbefinden des Pferdes.
Gerade bei sensiblen Pferden – beispielsweise mit Atemwegserkrankungen, empfindlichen Hufen oder Allergien – spielt die Qualität der Einstreu eine entscheidende Rolle. Doch auch gesunde Pferde profitieren von einer Einstreu, die zu ihren individuellen Bedürfnissen und den jeweiligen Haltungsbedingungen passt.
Mehr als nur „Unterlage“
Die Auswahl an Pferdeeinstreu ist groß: Stroh, Späne, Pellets, Leinstroh oder verschiedene Holzfasern – jede Einstreu bringt ihre eigenen Eigenschaften sowie Vor- und Nachteile mit.
Bei der Auswahl spielen verschiedene Kriterien eine wichtige Rolle. Entscheidend sind unter anderem:
- Staubentwicklung
- Saugfähigkeit und trockene Liegefläche
- Hygiene, Keimbelastung und Ammoniakbildung
- Fressverhalten des Pferdes
- Komfort und Liegeverhalten
- Arbeitsaufwand im Stall
Welche Eigenschaften im Einzelfall besonders wichtig sind, hängt immer von den individuellen Anforderungen des Pferdes und den Stallbedingungen ab.

Zusammenhang mit Fütterung und Haltung
Die Wahl der Pferdeeinstreu sollte niemals losgelöst von der gesamten Haltung betrachtet werden. Sie steht immer im Zusammenhang mit Fütterung, Stallmanagement und den individuellen Bedürfnissen des Pferdes.
Ein Beispiel ist Stroh: Für viele Pferde ist es eine sinnvolle Einstreu und gleichzeitig eine zusätzliche Beschäftigung. Bei leichtfuttrigen Pferden, Stoffwechselpatienten oder Pferden mit empfindlicher Verdauung kann die zusätzliche Strohaufnahme jedoch unerwünscht sein. Umgekehrt kann eine staubarme Einstreu bei Pferden mit Atemwegsproblemen einen wichtigen Beitrag zu einem besseren Stallklima leisten.
Holzbasierte Einstreuarten wie Pellets oder Fichtenholzfasern werden in der Regel nicht gefressen und können – je nach Material und Verarbeitung – durch eine gute Feuchtigkeitsaufnahme sowie eine geringe Staubentwicklung überzeugen. Sie können daher, abhängig vom Pferd und den Haltungsbedingungen, eine sinnvolle Alternative darstellen.
Auch Faktoren wie die Lüftung des Stalls, die Mistintervalle, das Trinkverhalten und die Qualität des Raufutters beeinflussen, welche Einstreu für ein Pferd sinnvoll ist.
Gerade bei Pferden mit Übergewicht, Kotwasser, Stoffwechselproblemen oder Atemwegserkrankungen lohnt es sich deshalb, Einstreu und Fütterung immer gemeinsam zu betrachten.
Deshalb betrachten wir bei unserer Gesundheitsberatung immer das gesamte Haltungs- und Fütterungskonzept. Denn häufig sind es mehrere kleine Stellschrauben, die zusammen einen großen Unterschied für Gesundheit und Wohlbefinden des Pferdes bewirken

Unsere Empfehlung für Pferdeeinstreu: Boxengold® Premium Ecostreu
Im Rahmen unserer täglichen Arbeit mit Pferden haben wir viele verschiedene Einstreuarten kennengelernt. Besonders überzeugt hat uns Boxengold® Premium Ecostreu aus 100 % Fichtenholzfasern. Sie vereint zahlreiche Eigenschaften, die sowohl den Bedürfnissen der Pferde als auch den Anforderungen im Stallalltag gerecht werden.
Durch ein spezielles Herstellungsverfahren werden die Fichtenholzfasern thermisch behandelt und in mehreren Schritten entstaubt. Dadurch entsteht eine besonders staubarme Einstreu, die zu einem angenehmen Stallklima beitragen kann. Gleichzeitig überzeugt sie durch ihre hohe Saugfähigkeit, wodurch Feuchtigkeit zuverlässig aufgenommen wird und die Liegefläche länger trocken bleibt. Eine trockene und hygienische Einstreu kann zudem die Ammoniakbildung und Keimbelastung im Stall reduzieren.
Auch im täglichen Stallmanagement bietet die Einstreu zahlreiche Vorteile. Durch die Struktur der Fichtenholzfasern wird beim täglichen Abäppeln und Ausmisten häufig deutlich weniger saubere Einstreu mit entfernt. Das kann den Arbeitsaufwand reduzieren und gleichzeitig das Mistvolumen verringern.


Ein weiterer Pluspunkt ist die besondere Oberflächenstruktur der Fichtenholzfasern. Mit der Zeit entsteht eine leicht federnde, rutschhemmende und nach unten isolierende Liegefläche. Gerade bei älteren Pferden kann dies einen spürbaren Unterschied machen.
Diese Erfahrung haben wir auch mit unserem 29-jährigen Vollblüter gemacht. Nach der Umstellung auf die Premium Ecostreu beobachteten wir, dass er sich wieder deutlich häufiger hinlegte. Gleichzeitig hatte er beim Aufstehen auf dem rutschhemmenden und leicht federnden Untergrund deutlich mehr Halt. Ähnliche Beobachtungen schildern uns auch Kunden – insbesondere bei älteren Pferden. Teilweise konnten sie diese Veränderungen sogar mithilfe von Stallkameras nachvollziehen.
Gerade bei Pferden mit Atemwegsproblemen, Allergien, Arthrose oder anderen altersbedingten Beschwerden lohnt sich ein genauer Blick auf die Wahl der Einstreu. Häufig sind es mehrere kleine Veränderungen, die gemeinsam zu einer spürbaren Verbesserung des Stallalltags beitragen können.
Aus all diesen Gründen empfehlen wir Boxengold® Premium Ecostreu als Bestandteil eines ganzheitlichen Haltungs- und Fütterungskonzeptes – immer individuell abgestimmt auf das jeweilige Pferd und seine Bedürfnisse.
Mit dem Equilogistik-Qualitätssiegel ausgezeichnet

Welche Pferdeeinstreu ist nun die richtige für Ihr Pferd?
Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Jedes Pferd bringt andere Voraussetzungen mit. Deshalb betrachten wir nicht nur die Einstreu, sondern immer auch Haltung, Fütterung und den Gesundheitszustand Ihres Pferdes.
Gerne beraten wir Sie persönlich und finden gemeinsam die passende Lösung für Ihr Pferd.